Grabgestaltung Ein Grab ist nicht nur die letzte Ruhestätte, sondern vor allem auch Zeichen lebendiger Erinnerung. Ort des Zwiegesprächs mit Angehörigen und Freunden, lange über den Tod hinaus. Dabei ist die Grabgestaltung in ihrer Gesamtheit sichtbarer Ausdruck für unvergängliche Wertschätzung und die enge Verbindung zum Verstorbenen.
Allerdings allein das Bemühen und guter Wille reichen für eine gekonnte Grabgestaltung übers Jahr nicht aus. Denn so müssen für die Auswahl der richtigen Pflanzen neben gestalterischen Gesichtspunkten besonders auch Lichtbedingungen, Bodenbeschaffenheit sowie die Vorgaben der jeweiligen Friedhofsordnung berücksichtigt werden.
Im Wechsel der Jahreszeiten
Frühling Zeit voller Hoffnung Der Frühling ist Teil eines immerwährenden Kreislaufs. Die Natur erwacht mit kräftigen Farben. Gelb und Weiß setzen jetzt leuchtende Akzente | | | | Sommer
Licht und Schatten
Wenn im Mai die letzten Frühlingsboten verblüht sind, beginnt die Zeit der Sommerblumen. Auf die Pflanzenauswahl muss im Sommer besondere Sorgfalt gelegt werden, denn nicht jede Sommerblume mag auch einen sonnigen Standort
Spätsommer
Zeit der Reife Durch die Hitze der Jahresmitte sind einige Sommerblumen Anfang September verblüht. Wer hier Ersatz schaffen will, hat in dieser Zwischensaison vielfältige Möglichkeiten. Herbst
Trost und Gedenken Die Tage werden wieder kürzer und die Natur trotzt mit leuchtenden Farben dem herannahenden Winter. Auch in dieser Jahreszeit gibt es viele Bepflanzungsmöglichkeiten. Winter
Zeit der Stille Im Rhythmus der Jahreszeiten ist der Winter der vorerst letzte Takt. Die Natur zieht sich zurück und die Farben werden stiller. Aber auch in dieser Zeit muss ein Grab keineswegs blass und trostlos aussehen.
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